7. Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –Entwicklung

Man muss die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten akzeptieren. Auf die Würde des Kindes wird besonders geachtet und Wert gelegt. Kinder, die Respekt und Anstand erfahren, die mitentscheiden können und eine große Wertschätzung durch den Erwachsenen erfahren, übernehmen diese Verhaltensmuster und lernen, die Wertschätzung an anderen Personen, Kinder wie Erwachsene weiterzugeben. Qualitätssicherung im Kindergarten kann nur über ein humanistisches Menschenbild formuliert werden. Gibt es eine höhere Qualität als selbstsichere, verantwortungsstarke Kinder, die in der Lage sind, ihr Leben selbstbewusst zu meistern?
In unserer Einrichtung wird auf ausgeglichene Atmosphäre und harmonisches Miteinander großer Wert gelegt. Der Trägerverein hat großes Interesse an der fachlichen Qualifizierung seiner Mitarbeiterinnen.
Die Mitarbeiterinnen besuchen regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen, die für die Arbeit im Kindergarten sinnvoll sind. Die Fortbildungskurse mit dem Titel „Dialog Bildung“ sind Bestandteil des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Teams in Tageseinrichtungen. Unsere Kindertageseinrichtung wird dabei betreut durch die zuständigen Personen vom Referat für Bildung und Sport, Fachabteilung 5. Bei den Ortsbesichtigungen und Begehungen stellte die Fachreferentin des Schulreferates Frau Frieda Reiner am 23.09.2004 folgendes fest:

"In der Kindertageseinrichtung herrscht eine gute Spiel- und Lernatmosphäre. Das Personal wirkte aufgeschlossen und zeigte liebevolle, fürsorgliche aber auch konsequente Zuwendung in seiner Haltung zu den Kindern. Die angebotenen pädagogischen Programme sind sehr durchdacht und auf das Alter und die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten. Die zur Verfügung gestellten Spielmaterialien hatten für die Kinder Aufforderungscharakter und motivierten zum selbstlernenden Spiel. Alle Kinder machten einen zufriedenen offenen und fröhlichen Eindruck. Sie beantworteten spielerisch meine Fragen zweisprachig, ohne die besondere Besuchssituation dabei auszunutzen."

Im Kindergartenjahr 2010-2011 nahm das gesamte Personal des Griechischen Kindergartens, d.h. Fach- und Ergänzungskräfte, an einer 4-tägigen Fortbildung (am 12.12.2010, 21.1.2011, 25.3.2011 und 20.5.2011) teil. (s. Kap. 1.5 Das Kindergarten-Team, S.5)
Jedes Jahr wird Im Kindergarten wird eine Elternbefragung durchgeführt. Auch deren Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung unserer Arbeit ein.

griechischer kindergarten Abb. 27

Am 20. Mai 2011 überreichte die Referentin der Arbeiterwohlfahrt Urkunden über die erfolgreiche Teilnahme am Fortbildungskurs "Dialog Bildung" an das Fach- und Ergänzungspersonal des Griechischen Kindergartens.
V.l.n.r.: Alexandra Papanikolaou, Maria Mistakidou, Katerina Pavlidou, Elena Christidou,
Vassila Papageorgiou, Eleni Andreopoulou, Vasiliki Bellou, Referentin Christine Albiez
(mit Blumenstrauß), Joanna Pournara-Kotsowili, Dr. Anita Eichholz, Mag. Konstantin
Kotsowilis, Dr. Markus Graf Armansperg.